Samstag, 4. Mai 2013

Feine Sache

Fünf neue direct orders mit je 800 Wörtern zum Thema Energie (Atomenergie, Wasserkraft, fossile Brennstoffe, Solarenergie, Windernergie) erhalten.

Umsatzvolumen: satte 80 Euro --> abgesahnt!

Soeben folgende Nachricht eines Auftraggebers erhalten, für den ich einen Text über Minengesellschaften geschrieben habe:

"Wie immer TOP-Artikel. Vielen Vielen Dank, mich haben Sie als Stammkunden gewonnen. Ich hoffe die nächsten Texte werden auch so. Falls ja, bin ich sehr gerne bereit, Ihnen künftig 4 Cent pro Wort zu bezahlen. Aufträge habe ich genug :)."

Mein Gott, ich werde doch noch reich.

Man lernt wirklich eine Menge, wenn man als Ghostwriter tätig ist. Ich kenne jetzt die besten Mineralöl- und Minengesellschaften, die ausgefallensten Vornamen (wusstet ihr, dass die Töchter von Bob Geldof Peaches Honeyblossom, Fifi Trixibelle, Pixie Frou-Frou und Heavenly Hirani Tiger Lilly heißen?), Sehenswertes in Lamai Beach auf Ko Samui, Thailand, alles über Chili, Feng Shui, spanische Liebessprüche und vieles mehr.

Deutsches Finale in der Champions League - ganz hervorragende Sache. Ich sollte öfters schlechte Tipps abgeben. Das Gegenteil tritt immer ein.

In diesem Sinne: HSV verliert morgen gegen Wolfsburg und Bayern München gewinnt die Champions League. :)

Grüße Euch!

Freitag, 19. April 2013

Traum

Gestern habe ich überlegt, das Rauchen aufzugeben. In der Nacht hatte ich einen Traum, wie es funktionieren könnte. Ein Wochenendtrip nach Sydney in die Oper und eine viereinhalbstündige Oper von Richard Wagner anschauen.

Hinflug --> 22 Stunden 50 Minuten --> Rauchverbot
Oper  --> 4,5 Stunden --> Rauchverbot
Rückflug --> 24 Stunden 45 Minuten --> Rauchverbot

macht zusammen: 52 Stunden 5 Minuten
dies alles innerhalb von 77 Stunden
abzüglich Zeit für Schlafen, Essen, Trinken, Austreten

Keine Zeit zum Rauchen.

Guter Plan?

Nachteil: die Kosten

1.398,68 Euro für den Flug
175 A$ für das Opernticket
zuzüglich Geld für Essen, Trinken, Austreten

macht insgesamt: unbezahlbar

:)

Donnerstag, 18. April 2013

Beförderung

Cool. Ab heute schreibe ich Texte der Einstufung 4. Danach kommt nur noch 5. Feine Sache, zumal das Volumen an Aufträgen in dieser Klasse phenomenal ist. Nur mal zum Vergleich:

aktuelle Anzahl der Aufträge in Klasse 4: 1108
aktuelle Anzahl der Aufträge in Klasse 3: 77

Ganz schöner Unterschied, was? Meine erste Direct order habe ich auch erledigt. Wurde angenommen und mit super bewertet. Es kommt Bewegung in meinen neuen Beruf. :)

Mein neuster Auftrag: Mineralölunternehmen.

Und sonst so?

War heute zur Feier des Tages lecker speisen.

Pokalfinale Bayern gegen Stuttgart (Wird wohl das Double für Jupp.)

HSV kann die internationalen Plätze abhaken. Der Sieg in Mainz war nur ein Strohfeuer. Schon gegen Düsseldorf erwarte ich das nächste Gurkenspiel ohne Sieg.

Bummi hat ein neues Zuhause gefunden.

Aber Mama Jackie hat schon wieder nachgelegt. 5 kleine Bagaluten. Michel (nach dem frechen Michel von Lönneberga), Bocanegra (schwarze Schnauze), Ossi (er liebt Bananen), Flaco (der Magerste) und Zecki (voller Zecken). Alles Kerle, zum Glück. :)

Hasta luego und gehabt euch wohl!!!

Freitag, 12. April 2013

YEAH!

Mein Blackjack-Text mit der hübschen Tabelle hat den Kunden so dermaßen überzeugt, dass ich meine erste direct order erhielt: 1.750 Wörter a 2 Cent. Vier Mal mit SUPER bewertet und dem Zusatz: "Great work!". Das geht wie Oel runter. Leider hat sich gerade jetzt der Laptop verabschiedet. Ja, Herr Blogspargel, so ist es. Ich danke Ihnen vielmals für ein halbes Jahr Mobilität im Schreiben. Der Bildschirm sagt keinen Ton mehr. Er bleibt dunkel. Er schafft es nicht mal mehr zum Anfangsbildschirm, was wohl ein ziemlich schwerwiegender Fehler ist. Ich schätze: überhitzt. Platine kaputt. Irgend so was. Aber egal, das Leben geht weiter. Vielleicht. Ich habe den PC jetzt zwei Jungs mitgegeben, die mich besucht haben. Sie werden ihr bestes versuchen, ihn wieder hinzukriegen. Und wenn nicht, kaufe ich mir von meinem ersten Lohn einen neuen Laptop. Und was sonst noch? Ich tippe auf
  • Borussia Dortmund - FC Barcelona
    • als Endspielpaarung der Champions-League.
(Guckt, Listen kann ich jetzt auch per html)
  • Wir haben 27 Grad hier. :)
  • Heute ist der internationale Tag des Flugs des Menschen in den Kosmos.
Grüß Euch! :)

Donnerstag, 4. April 2013

Na?

Hallo meine lieben Freunde. Ich bin gut gelaunt, weil...ähm, ach, was soll`s, weil die Sonne scheint und ich gerade mit einer Handsichel die Arena auf Rancho San Luis gemäht habe. Puuuh, bin ganz schön ins Schwitzen gekommen. Jetzt muss ich einen Text über Blackjack schreiben. 1500 Worte - Großauftrag. Ha! 13 Mark fuffzich. Dafür kann ich hier fast zwei Mal Essen gehen. Ich habe gelernt, wie man eine Tabelle in html schreibt. Wollt Ihr mal sehen? Hier:


BloggerPromi-Entsprechung
Frau VauCorinna Harfouch
Frau DoktorMarilyn Monroe
Herr MiMEkel-Alfred
KölschgirlJuliette Binoche
Schmitt`sAnni-Frid Lyngstad
Mary MalloyMariah Carey
Yellow SnowDieter Nuhr
MisanthropinWiderWillenMirja Boes
ManinHelveticaEmil
MerleLemmi, der Bücherwurm
Frau EiskaltAlly McBeal
BluhnahNina Hagen
Joe64Günther Schramm

Gut? Also, die Tabelle jetzt. Der Inhalt ist freilich zu vernachlässigen. Ich habe das nur fix spontan geändert, weil ich ja nicht meine Original-Tabelle hier reinstellen darf. Das nennen meine Auftraggeber geschwollen double content. Es waren die gebräuchlichsten englischen Bezeichnungen beim Blackjack mit ihren deutschen Entsprechungen. Natürlich ist jeder Blogger einzigartig, logisch. Ich bin da einer spontanen Eingebung gefolgt. Gut, so weit für heute. Dann bis zum nächsten Mal. Hasta luego.

Montag, 11. März 2013

Die Zeit "boltet" schon wieder

Was quasi sprinten heißt. Seit über einen Monat habe ich hier nichts mehr geschrieben. Mir kommt es vor, wie eine Woche. Das liegt wohl daran, dass ich momentan wie ein Bekloppter schreibe. Habe mich auf einer Internet-Plattform angemeldet, die Schreibaufträge vergibt. Man muss einen Probetext einsenden, wird dann eingestuft und kann loslegen. Momentan kriege ich nicht mal 1 Cent pro Wort. Ich muss mich hocharbeiten. Yeah! Dafür schreibe ich Texte über Alufelgen mit farbiger Folie, Kurzbiografien berühmter Menschen oder einen Pressetext für ein Reisebüro. Manchmal gibt es auch echt geile Aufträge, wie der Text über das Derby in Thessaloniki(habe ich heimlich kommentiert, hehe), das Wort des Jahres 2011 (Stresstest) oder die schönsten Skigebiete in Frankreich. Das hat echt Spaß gemacht. Ahnung habe ich meistens nie von der Materie. Ich muss dann viel im Internet recherchieren, was den Lohn für den Text noch lächerlicher macht. Aber ich habe erst 7 Texte geschrieben. Wenn ich bei 50 bin, hoffe ich auf die ersten Direct Orders. Dann bestimme ich den Preis. Zurzeit habe ich da 3 Cent pro Wort eingetragen. Das wäre schon ganz vernünftig.

Der Roman hat grad Pause. Warte noch auf ein Buch, das ich zu Recherchezwecken bestellt habe. Außerdem will Frau Doktor mich besuchen und mir sagen, wie es mit Julia weitergeht, gell? :)

Ich musste hier das anonyme Kommentieren verbieten. Das nahm echt Überhand mit den Spam-Kommentaren.

Wir haben hier um die 20 Grad. Und bei euch? :)

Grüße euch.

Freitag, 8. Februar 2013

Neues aus Bullerbü

Also seit zwei Tagen hab ich ja arge Probleme mit dem Stuhlgang. Nicht, dass nix rauskommt. Im Gegenteil. Ich dachte echt, ich hab die Ruhr. Jetzt wird es langsam besser. Hoffe ich zumindest. Hab schon wieder zwei Tage nichts vernünftiges gegessen, ausser Bananen. Die sollen ja stopfen. Ich bin ja kein Freund von Medikamenten, aber wenn das nicht aufhört, muss ich doch mal zur Apotheke. Okay, so weit der eklige Teil.

In letzter Zeit häufen sich hier die Spam-Mails, dass es ein wahrer Ärger ist. Wie machen diese Komiker das nur, dass der Kommentar gar nicht im Post erscheint? Ich setze jetzt immer den Post auf Entwurf, zu dem diese Kommentare kommen. Meistens ist der uralt. Ich habe schon 23 Postings auf Entwurf zurückgesetzt, hehe. Bald habe ich mehr Entwürfe als Postings.

Mein Buch ist ins Stocken geraten. Kreativität ist am Boden zerstört. Vermutlich wegen der Ruhr. Ihr müsst mir mal helfen. Ich brauche eine spannende Story, warum Julia damals verschwunden war, wohin und was aus ihr geworden ist, ehe ich sie Jahre später wiederfand. Ich weiss, das ist fast das ganze Buch. Aber ihr seid es mir schuldig. Schliesslich kommt ihr alle drin vor. :)

Irgendwie vergeht die Zeit schon wieder rasend schnell. Geht es euch auch so? Wahrscheinlich nicht. Ihr kommt vor lauter Frieren gar nicht dazu, darüber nachzudenken. Also hier ist es....nee, lieber nicht, sonst kriege ich wieder Kloppe. Trotzdem. Irgendwie scheinen die Uhren hier anders zu ticken.


Wieso kann man eigentlich im Verfassen-Modus keine Bilder vom PC mehr hochladen? Geht nur noch im html-Modus. Schwachsinn. Wer hat seine Bilder schon in Picassa-Webalben? Ihr alle? Ach so, na dann.

Montag, 4. Februar 2013

Ätsch, ich habe Messi gesehen

Gestern stand im Rahmen der Meisterschaft in der Primera División das Spiel FC Valencia gegen CF Barcelona an. Da durfte Paul natürlich nicht fehlen. Leider war es wieder ein Gurkenspiel und endete wie schon die Partie Valencia gegen Bayern 1:1.

Valencia ging in der ersten Halbzeit durch Banega mit 1:0 in Führung. Da war natürlich Stimmung im Stadion. Barcelona glich schon fünf Minuten später durch ein Elfmetertor von Messi aus. Ich stand direkt hinter dem Tor. Links in den Winkel vom Schützen ausgesehen. Messi hat seinem Namen alle Ehre gemacht, denn er hat dieses Mal nicht aufgeräumt im Strafraum von Valencia. Trotzdem hat der Junge eine Ballbehandlung, dass es eine Augenweide ist.

In der zweiten Halbzeit war Valencia dem 2:1 näher als Barcelona. Die Stars aus Katalonien leisteten sich auffallend viele Abspielfehler. Außer Messi natürlich. So kam Valencia zu vier hochkarätigen Chancen, die aber allesamt vom katalanischen Torwächter zunichte gemacht wurden. Auch die Einwechselungen von Puyol und Villa brachten keine Verbesserung bei Barcelona und so konnten sie mit dem Unentschieden mehr als zufrieden sein.

Gut gefallen hat mir auch Piquè, der eine tolle Spielübersicht hat. Xavi habe ich fast nicht gesehen. Iniesta ist sehr dribbelstark, war aber auch nicht so gut drauf. Bei Valencia hat mir der Dreier auf der linken Abwehrseite sehr gut gefallen. Cissokho, ein farbiger Franzose. Der wäre was für den HSV. Es waren dieses Mal mehr Zuschauer als gegen Bayern. Ich schätze so 45.000 (hab nachgeschaut, es waren 48.000).

Demnächst spielt Valencia in der Champions League gegen Paris St. Germain. Ich hoffe sie kommen weiter und kriegen als nächsten Gegner Borussia Dortmund zugelost. Dann bin ich wieder dabei. Ist ja wohl klar.



Habt ihr mich jubeln gesehen? :)


Freitag, 1. Februar 2013

So

Auf Wunsch einer ganz bestimmten Leserin dieses Blogs, sehe ich mich genötigt, hier mal wieder einen Eintrag zu tätigen, der erkennen lässt, dass ich noch lebe. Ich hatte eine kleine Bloggerpause eingelegt, da ich vor lauter Kreativität gar nicht mehr dazu gekommen bin. Der aufmerksame Leser (und ich bin sicher, dass es bisher niemand bemerkt hat, hehe) wird festgestellt haben, dass das Label "Roman" nun verlustig gegangen ist. Das liegt daran, dass ich in den letzten zehn Tagen an der Vervollkommnung desselben gearbeitet habe und mit dem Ergebnis mehr als zufrieden bin. Inzwischen bin ich bei 21000 Wörtern auf 43 Wordseiten. Ein Fünftel ist in etwa geschafft. Damit muss das bisher Gesagte einer breiten Öffentlichkeit entzogen werden, weil es besser ist, wenn sich Rowohlt und Suhrkamp und Co später darum prügeln, als die Gutenbergs und Co. Hiess er Gutenberg? Na, ihr wisst schon. Derzeit bin ich dabei, die Namen aller meiner 116 Leser in die Handlung einzuarbeiten. Somit ist der Verkauf von 116 Exemplaren gewährleistet, der weitere 1116 nach sich ziehen wird.

Ja, das dazu. War sonst noch was? Ach ja, Blogger-Camp. Grandiose Idee. Bitte um sorgfältige Planung. Ich werde versuchen einen spanischen Schinken einzuschmuggeln. Hasta luego.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Ein Spanier in München

Foto: Alex Tremps

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Der spanische Star-Trainer Josep "Pep" Guardiola wird ab kommende Saison den FC Bayern München trainieren. Guardiola, der innerhalb von drei Jahren 14 Titel mit dem FC Barcelona holte (unter anderem das "Sextuple" aus Liga, Pokal, Champeons League, span. Supercup, UEFA-Supercup und FIFA Klubweltmeisterschaft), hatte Angebote von vielen namhaften europäischen Klubs, unter anderem von Chelsea, Manchester City und AC Mailand. Im Sommer 2012 verliess er Barcelona für ein Sabbath-Jahr.

Letzten Sommer lernte ich ihn persönlich am Strand von Cullera kennen und fragte ihn spontan, ob ich nicht bei seinen nächsten Vertragsverhandlungen exklusiv für pauls-wunderwords dabei sein könne. Er sagte: "Pablo, eres un hombre maravilloso. Claro que sí." (Paul, du bist ein wunderbarer Mann. Natürlich kannst du.)

Ja, und hier folgt nun die Dokumentation, wie Pep schliesslich bei Bayern landete.

Erste Dezemberwoche, Fulham Road, London (Heimadresse des FC Chelsea)

Anwesende:

Roman Abramovich, Owner
Bruce Buck, Chairman
Eugene Tenenbaum, Director
Ron Gourlay, Chief Executive
Pep Guardiola
José Maria Orobitg, Peps Berater
Paul Rodde, Paul's wunderwords

Abramovich stellt eine Flasche Wodka auf den Tisch und füllt zwei Gläser mit Sto Gramm. Eines schiebt er zu Pep rüber und sagt: "Trink, Brüderchen, trink!" Pep lehnt mit dem Hinweis ab, dass er maximal Sangría trinke. Dann holt Abramovich sein Scheckheft raus und fragt: "Сколько?"
Ich flüstere Pep auf spanisch zu: "Wieviel. Er will wissen wieviel."
"Sollten wir nicht erst einmal über mein Konzept sprechen?", fragt Pep.
"Konzept? Nonsense. You are the best. You come to Chelsea. Cost what it may."
"Cueste lo que cueste.", flüstere ich Pep wieder zu.
"Lo sé. Dile que lo pensaré." (Sag ihm, ich werde es mir überlegen!)
"He'll think it over.", sage ich forsch zu Abramovich und leere das Wodkaglas.

*****
Zweite Dezemberwoche, Manchester M11 3FF, Etihad Stadium von Manchester City

Anwesende:
Khaldoon Al Mubarrak, Chairman
Ferran Soriano, Chief Executive
Bernhard Halford, Life President
Sidney Rose, Life President
Rest wie in London

Al Mubarrak: "AchmachmichdochschachmattachmachdochschachAbramovich?"
Er fragt, wieviel Abramovich dir geboten hat, übersetze ich ins Spanische.
"Aber Señor, darüber spreche ich nicht.", antwortet Pep.
Al Mubarrak: "Abudhabiemiratshalommachmachdochwachdobbel!"
Du sollst es trotzdem sagen, dann bezahlt er das Doppelte.
Pep: "Sollten wir nicht erst einmal über mein Konzept reden?"
Al Mubarrak: "Konzachklachkonzachklach. Achbezachduchgewach."
Ich übersetze: Das Konzept ist klar. Das Konzept ist klar. Ich bezahle und du gewinnst."
Pep: "I'll think it over."
Paul: "Du lernst aber schnell, Pep."
Pep: "Ich weiss." (auf deutsch)

****

Dritte Dezemberwoche, Via Filippo Turati 3, Mailand, San Siro Stadion

Anwesende:

Paolo Berlusconi, Vice President
Barbara Berlusconi, Director in Charge of Special Projects
Silvio Berlusconi, Ex President and Owner (per Viedeo aus dem Knast zugeschaltet)
Rest wie in Manchester

Silvio: "Da quando sono sceso in campo, la magistratura ha dedicato alla AC Milano un’attenzione e un impegno degni della maggior organizzazione mafiosa."

Paul übersetzt ins Spanische: "Seit meinem Engagement hat die Justiz dem AC Mailand eine Aufmerksamkeit und einen Eifer gewidmet, die der größten Mafia-Organisation würdig wäre."

Silvio: "Ed era giusto, hahahahahaha."

Paul: "Und das vollkommen zu Recht."

Silvio: "Lavoriamo a stretto contatto con la mafia e tutto è preparato per voi. Si vince tutto quello che c'era da vincere. Non è fantastico?"

Paul: "Wir arbeiten eng mit der Mafia zusammen und alles ist vorbereitet für Sie. Sie werden alles gewinnen, was es zu gewinnen gibt. Ist das nicht toll?"

Pep: "Ich werde es mir überlegen." (auf deutsch)

Paul: "Che sarà lui a pensarci su."

****

Vierte Dezemberwoche, Säbener Str. 51-57, München, Olympiastadion

Anwesende:

Ulli Hoeness, Präsident
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender
Matthias Sammer, Lizenzspielerabteilung
Rest wie in Mailand

Ulli: "Hallo Herr Guardiola, ich freue mich, Sie in München begrüssen zu können. Ich bin der Präsident hier und du kannst ruhig Ulli zu mir sagen."

Pep: "Hola Uli."

(Ulli beugt sich zu Kalle und flüstert: "Wieso nennt der mich denn oller Ulli? Kann der mich jetzt schoa net leide, wie der van Gaal? Na, das fängt ja gut an.")

Rummenigge: "Okay. Reden wir über Ihr Konzept, Herr Guardiola. Wie stellen Sie sich Ihre Arbeit hier in München vor?"
Pep: "Ich habe als Trainer des FC Barcelona eine klare Spielidee verfolgt und damit großen Erfolg gehabt. An ihr will ich festhalten. Ich bin mir sicher: Mein System ist auf jedes Team übertragbar - weil es einfach ist.

Sie kennen den Barça-Fußball der vergangenen Jahre, wie Xavi, Iniesta oder Messi gegnerische Abwehrreihen nach allen Regeln der Kunst auseinandernehmen. Vier Jahre lang perfektionierte ich diese dominante Spielweise.
Als Trainer muss man an das glauben, was man vermittelt - unabhängig davon, wo man gerade tätig ist.

In Zukunft werde ich versuchen, das zu tun, was ich als Spieler getan habe, woran ich glaubte und was ich die fünf Jahre lang als Trainer getan habe: So gut wie irgend möglich angreifen, den Ball erobern und ihn zwischen den Spielern kreisen lassen, die dasselbe Trikot tragen. Tiki Taka nennen wir das in Spanien.

Das System von Barça ist wirklich ganz einfach, auch wenn die Leute sagen, es sei ungeheuer kompliziert. Jeder Fußballer auf der Welt hat sich irgendwann entschlossen, Fußball zu spielen, weil er an irgendeinem Ort, sei es nun ein kleines Dorf oder eine große Stadt, ein bisschen gekickt und Gefallen daran gefunden hat. Und darum laute das Credo dieses Systems: Wir haben den Ball, und jetzt wollen wir mal sehen, ob sie es schaffen, ihn uns wieder abzunehmen. Wir spielen ihn uns so oft wie möglich gegenseitig zu, und dann schauen wir mal, ob wir ein Tor erzielen können."

Ulli: "Und glauben Sie, dass unsere Spieler das können?"

Pep: "Das wird sich zeigen."

Rummenigge: "Was lieben Sie besonders am Trainerjob?"

Pep: "Herauszufinden, wie eine Mannschaft spielt, wie man gegen sie gewinnen kann, diese ganz spezifischen Besonderheiten im Hinblick auf die Spieler, die einem zur Verfügung stehen und die man einsetzen kann, um ein Spiel zu gewinnen. Das ist zumindest für mich der einzige Grund, im Fußball tätig zu sein. Der ganze Rest ist nichts, was ich immer haben müsste."

Ulli: "Sehr schön. Sind zehn Millionen pro Jahr okay für Sie, Herr Guardiola?"

Pep: "Ich denke schon."

Rummenigge: "Dann ist ja alles klar. Super."

*Hand shake aller*

Matthias Sammer: "Herr Guardiola, darf ich Sie noch zu einer Cola in der Kantine einladen? Hach, ich freu mich so. Ich bin ein grosser Fan von Ihnen."

Pep: "Ich trinke keine Cola."

Paul: "Ich schon. Ich komme mit Mattches. Was macht denn Klaus? Alles jut in Dräschden?"

Sammer: "Nu nu."















Samstag, 12. Januar 2013

Die schönsten Hotels der Welt (1)

Wir kriegen hier ja jeden Monat die Zeitschrift "Wallpaper". Das ist ein Lifestyle- und Designermagazin und passt hier her, wie "El Torero" zum Tierschutzbund. Trotzdem blättere ich gern darin und wundere mich oft darüber, was für einen Schnickschnack es alles auf der Welt gibt.

Sehr gern lese ich allerdings Reiseberichte und Hotelempfehlungen oder geil kreierte Häuser in witzigem Design. Letztens veröffentlichten sie die besten Business Hotels der Welt. Tolle Sache. Da muss ich mal hin. Irgendwann. Demnächst. Ob mit oder ohne Business. Heute werfen wir mal einen Blick ins

Park Hyatt, Sydney

- 155 Zimmer, inklusive 11 Suiten, davon 3 Luxus-Suiten im vierten Stock, von wo man einen nahezu 360 Grad-Blick auf Hafen und Oper hat.

- Ausstattung der Zimmer:

Grand Bed’ der Marke Sealy mit besonders bequemer Matratze
Vollautomatische Gardinen und Verdunkelungsvorhänge
Esstisch für 2 Personen
Digitale ‘iPod/iPhone’-Musikanlage der Marke Bose
Multimedia-Anschluss
40”-LED-Fernseher
Mindestens 2 Telefone in allen Zimmern
Digitaler Wecker im Bad und im Schlafzimmer
Dampfbügeleisen und Bügelbrett
Zimmersafe
‘Ving Card’-Online-Sicherheitsschließsystem
Toilettenartikel der Marke Le Labo
Weiche Frotteehandtücher und übergroße Badetücher
Weiche Bademäntel und Velours-Hausschuhe
Haartrockner

- normales Zimmer ab 936 US$

- Besonderheit: ein Spa auf dem Dach mit beheiztem Swimmingpool und Yacuzzi



Freitag, 11. Januar 2013

Meine Prinzessin (2)

Meine Leserin Schmitt’s hat ja zu meinem Post „Meine Prinzessin“ zu Recht darauf hingewiesen, wieso sie hier eigentlich als einzige kommentiert. Das hat mich ehrlich gesagt auch gewundert. Erstens bin ich kommentargeil und zweitens habe ich mich gefragt: Wünscht mir denn keiner meiner Leser Glück in der Liebe ob dieser tollen Tarotkarte? Nun ja, was soll ich sagen? Ich will ja nicht wieder klagen, von wegen „Es gibt kein Überraschungsei für mich“ und so. Aber die Wahrheit ist, dass der Blog Paul’s wunderwords den Bach runtergeht. Seit ich letzten Oktober wieder angefangen habe zu bloggen, nehmen die Zugriffszahlen stetig ab. Als ich nicht gebloggt habe, fanden immerhin noch Tausend Menschen den Weg hierher. Da werde ich in drei Monaten wieder sein, wenn es so weitergeht. Es gibt nur noch zwei Hand voll Leser, die diesen Blog verfolgen. Einhundertfünfzehn Leser? Pah. Alles Karteileichen. Haben Sie sich schon mal die Mühe gemacht, sich aus der Verfolgerliste wieder zu löschen, auch, wenn Sie den Blog nicht mehr verfolgen? Eben!
Und dass zu dem Post „Meine Prinzessin“ niemand kommentiert hat, liegt einfach daran, dass die eine Hand Angst hatte, betroffen zu sein (zwei davon haben inzwischen nachgezogen) und die andere froh war, nicht betroffen zu sein. Hehe. Lustig, oder?


Also meine Damen, ich sage Ihnen nun mal was:

Paul Rodde ist eifrig dabei, sein Leben zu ordnen, um es anschließend mit jemandem zu teilen, der würdig dafür ist. Ich werde in Kürze in Bezug auf Lebensordnung Vollzug melden können und mich dann voll und ganz dem nächsten logischen Schritt widmen. Und das, was es dann zu erzählen gibt, wird alle anwesenden und nachzügelnden Damen klar vor Augen führen, eine schwerwiegende Fehlentscheidung getroffen zu haben, den letzten Funken Hoffnung, Paul vielleicht doch noch zu ergattern, ungezündet verpufft haben zu lassen, wobei ich betonen möchte, dass die Betonung nicht auf Puff liegt. Ich bin da ganz konventionell. Langfristig und gratis muss es sein.

So sieht’s aus. Also ich bitte euch, emotionale Objektivität und Weisheit. Prinzessin der Kelche. Hallo? Jede, die ihren Partner daraufhin prüft, muss doch unweigerlich feststellen, dass sie in dieser Beziehung nicht das große Los gezogen hat. Gut, er kann Geld haben. Er wird lustig sein. Vielleicht bringt er ja auch ab und zu Blumen mit. Aber glänzt er mit emotionaler Objektivität und Weisheit? Hahahaha. Eben!

Aber Paul gibt Ihnen eine zweite Chance. Meine Prinzessin (2). Und kommen Sie mir nicht mit „Aber du bist doch schon verliebt, Paul“ *mit Piepsstimme nachäff*. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Das müssen Sie doch herausgelesen haben. Na also. Und nun fassen Sie sich ein Herz und geben Sie Ihr Interesse kund. Oder wünschen Sie mir wenigstens viel Glück, Erfolg und Wohlstand, so wie sich das gehört, wenn ich erzähle, dass ich die geile Prinzessin der Kelche beim Tarot gezogen habe. Vielen Dank.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Marken- oder Firmennamen

Mir ist aufgefallen, dass viele Blogger, und hier vorwiegend Frauen, Marken- oder Firmennamen immer etwas verhunnepiepeln. Das sieht dann in etwa so aus:

Li*dl
N*tto
NUTELL4
VauW
iBay
Alldie

Ich frage mich dann immer: Warum zum Teufel tun diese Damen das? Ist es verboten, den Namen eines Supermarktes in einen Blog zu schreiben? Nicht, dass ich wüsste.

Haben sie Angst, dass, wenn Lidl sich mal selbst googeln sollte, der Supermarkt dann auf ihrem Blog landet und sieht, dass Frau Vau ein gegartes Hähnchen gekauft hat? Warum sollten sie?

Befürchten sie, dass wenn andere Menschen den Namen der Firma oder des Produktes googlen, sie auf ihrem Blog landen würden? Ja aber warum denn man das? Wäre doch toll. More traffic. Geil!

Also warum? Bitte um Erklärung, ihr gar lustigen Gesellen. :)

Mittwoch, 9. Januar 2013

Meine Prinzessin

An Neujahr haben wir nach dem Raclette-Essen ja noch die obligatorische Tarot-Karte für das Jahr gezogen. Voila! Hier ist meine:

Emotionale Objektivität und Weisheit

Die Prinzessin der Kelche ist durch Eifersucht, Manipulation, Verführung und Besitzstreben gegangen. Sie besitzt jetzt emotionale Weisheit.

Du bist jetzt zu einer echten Liebe fähig, eine Liebe die dir selbst und dem anderen den Raum gewährt den es dazu braucht. Du kannst jetzt deine Gefühle, dein Verlangen und deine Sorgen sinnvoll einsetzen. Du hast die Erfahrung gemacht, dass Liebe nur in Offenheit und Freiheit gedeihen kann. Alle Versuche jemand anderen an sich zu binden, erscheinen absurd. Es eröffnen sich für dich neue Formen eines freien liebevollen Miteinander.

Affirmation
Ich löse mich von allen besitzergreifenden Gefühlen damit ich der Liebe in Freiheit begegnen kann.



Nun, das ist zweifellos ein Ergebnis des letzten Vierteljahres, in dem ich gewisse Dinge losgelassen habe und mir das Motto "Was ich liebe, kommt zu mir" zu eigen gemacht habe.

Was die Liebe betrifft, so wäre ich nicht traurig, wenn sich da in diesem Jahr etwas tun würde. Vorher muss ich mein Leben noch weiter ordnen. Aber dann kann sie kommen.

Ihr denkt, momentan ist da weit und breit niemand zu sehen? Ha. Falsch gedacht. Es gibt schon eine Dame, die ich hier ziemlich vermisse. Aber da muss ich erst mal durch. Ich brauche einen ausgeklügelten Plan. Hier in dieser Wildnis kann man ja keinen herholen. Nur Freaks. Und für die Liebe will ich keinen Freak. Da darf es dann doch etwas bodenständiger sein. Aber nicht spiessig, hörst du Frau? Nicht spiessig! Locker. Gelassen. Entspannt. Und einen Tick Abenteuerlust. :)

Montag, 7. Januar 2013

Alltagsrituale

Wenn ich morgens aufwache, ist es meistens noch dunkel. Eigentlich dämmert es ja schon leicht, schliesslich ist es etwa 7:15 Uhr. Aber irgendwie dringt das Licht hier ziemlich träge in den Tag. Spanien eben. Ich liege dann wach in meinem Bett und stelle mir schöne Sachen vor. Oder auch Menschen. Also, jetzt nicht Sandra Bullock. Nein, Menschen, die ich persönlich kenne. Na ja, eigentlich nur Frauen, wenn ich es recht überlege. Okay. Jetzt ist es 08:00 Uhr und man kann schon langsam etwas sehen. In meinem Fall ist dies ein kleines Orangenfeld mit dahinter liegendem Berg, der etwa 400 Meter hoch ist und gewissermassen immergrün bewachsen ist. Gegen 8:30 Uhr erreicht die Sonne die Spitze des Berges. Etwa zehn Meter unterhalb des Gipfels hat jemand mit weisser Farbe die Buchstaben www in den Berg gemalt. Wenn die Sonne quasi das Internet erreicht, stehe ich auf.

Morgens mache ich nur Katzenwäsche. Zähne putzen und eine handvoll Wasser ins Gesicht geworfen, das reicht. Ist noch zu frisch, um sich nackig zu machen. Dann setze ich einen Topf Wasser auf meinen Gasherd und bringe es zum Kochen. Inzwischen mahle ich mit einer Handkaffeemühle den Kaffee aus ganzen Bohnen und füttere die Katzen, weil sie sonst nur rumnerven. Die Wassermenge reicht genau für eine Thermoskanne und einen Becher Kaffee extra. Den trinke ich dann genüsslich und rauche dazu. Dabei überlege ich mir mein Tagesprogramm und mache mir Notizen, wenn es zu viele Punkte werden. Heute brauchte ich keine. Ich wollte den Feigenbaum verschneiden. Erledigt der Fall. Gegen Mittag kurz ins Internet und Fleisch für die Hunde holen. Das kriegen wir immer gratis vom hiesigen Metzger. Dann Mittagessen. Heute gab es ein Steak mit Tomaten-Gurken-Salat und frischem Baguette.

Danach setze ich mich vors Haus mit Kaffee und Zigaretten und Buch und mache quasi Siesta. Im Moment lese ich "Mängelexemplar" von Sarah Küttner. Das musst du unbedingt lesen, Tina.

Gegen 16:00 Uhr arbeite ich wieder irgendwas. Heute habe ich versucht, den neuen Generator zu reparieren. Neu heisst in diesem Fall er ist neu hier am Ort. Zeitlich ist er nicht mehr der Jüngste. Dieses Seil, um ihn anzuschmeissen, war gerissen. Ich habe es auch geschafft, ein neues einzubauen. Leider sprang er nicht an. Blöd.

Wenn die Sonne schon untergegangen ist, es aber noch hell ist, dusche ich. Die Sonne hat das Wasser in schwarzen Kanistern schön auf knapp 30 Grad erwärmt. Manchmal knalle ich drei Kanister in die Badewanne und bade. Manchmal kippe ich einen Kanister in einen grossen Topf, den ich dann in die Badewanne stelle und mit Schöpfkelle wird geduscht. Tja, leider kein fliessendes Wasser hier.

Gegen 18:00 Uhr esse ich eine Kleinigkeit. Es ist zurzeit die Zeit des dunkel werdens. Immerhin. Vor Weihnachten war es halb sechs. Eine halbe Stunde haben wir schon gewonnen. Es geht mit grossen Schritten Richtung Frühling.

Dann fahre ich manchmal, so wie heute, noch mal nach Cullera. Da gehe ich ins Internet und schreibe zum Beispiel diesen Post und trinke ein Bier in einer Kneipe, in der ich ein paar Leute kenne. Wenn ich nicht in die Stadt fahre, schmeisse ich den niegelnagelneuen Laptop von Monsieur Blogspargel an und schreibe ein bisschen rum oder spiele Skat. :)

Um 22:00 Uhr gehe ich ins Bett und lese noch ein bisschen. Und dann penne ich wieder bis zum nächsten Morgen und warte, dass die Sonne das Internet erreicht.

Nächste Woche kommt wieder Besuch. Dann läuft das ein bisschen anders. Dann wird noch einen Tick mehr gechillt.

Freitag, 4. Januar 2013

Un prospero futuro nuevo

Gestern bin ich nach 24-stündiger Fahrt wieder ins sonnige Spanien zurückgekehrt. Die Fahrt war wieder äusserst angenehm und kurzweilig. Leider war ich ziemlich übermüdet. Der letzte Abend bei Frau Doktor ging wieder bis 01:30 Uhr. Jedenfalls für mich. Die Mädels haben noch bis 3:00 Uhr geschnattert. Ich musste mich dann unter allen Umständen verabschieden, wenn ich nicht schon in Höhe Griessheim schlafend in den Graben fahren wollte. Zumal der Zug von Mary Malloy schon um 06:37 Uhr Schnarchitown verliess. Natürlich fuhren wie sie zum Bahnhof. Und natürlich haben wir uns danach nicht wieder hingelegt, sondern bis zur Vergasung "Wer wird Millionär" gespielt, aus dem Frau Doktor als ewige Siegerin für immer und ewiglich hervorging. Aber ich wusste eh schon, dass sie eine sehr kluge Frau ist.

Mit drei Stunden Schlaf bin ich dann um 11:00 Uhr aufgebrochen. Zum Glück liess mich ein Mitfahrer in Karlsruhe eine Stunde warten, die ich wohlweislich für die Augenpflege nutzte. Und noch einmal zum Glück fuhr die liebe L. wie schon auf der Hinfahrt mit und löste mich professionell beim Fahren ab, kannte sie doch die Strecke und die Macken des Autos schon. Als ich sie dann als letzte bei Tarragona abgeliefert hatte, musste ich erst mal zwei Stunden ein Nickerchen machen, um die letzten 250 Kilometer in Angriff zu nehmen.

Tja, und nun bin ich wieder hier. Das Wetter ist vorzüglich und es gibt einiges zu tun. Bäume verschneiden (Aprikose und Feige), kleinere Reparaturen, Aufräumarbeiten (es sieht aus, wie auf einem Schlachtfeld) und Gras mähen, um der Zeckenplage im Frühling Herr zu werden.

Über Silvester werde ich noch einen gesonderten Post schreiben. Dazu habe ich heute nicht die Zeit. Bin gestern um 17:30 Uhr ins Bett gegangen und habe bis 12:00 Uhr geschlafen. Jetzt ist es schon nach 20:00 Uhr und ich muss noch einkaufen gehen.

Auf jeden Fall wünsche ich allen hier Lesenden

un prospero futuro nuevo

und

un feliz año nuevo.

Freitag, 28. Dezember 2012

Gehabt euch wohl

Ich kann euch natürlich nicht mit einem gesperrten GEMA-Video aus dem alten Jahr entlassen. Deshalb möchte ich noch etwas aus dem Nähkästchen der letzten Tage plaudern, wie sich das für einen vernünftigen Blog gehört.

Am Freitag, den 21.12.2012 hieß es, wie Herr MiM immer so schön sagt, etwa 2200 Kilometer Richtung Nordost, grobe Richtung. Aus Kostengründen hatte ich mir im Internet zahlende Mitfahrer gesucht und auch gefunden. Ich hatte sehr viel Glück dabei. Es waren ausnahmslos nette Menschen. Keine Inder ohne Papiere, die in Deutschland Asyl beantragen wollen und die mich in Frankreich für Stunden auf Polizeiwachen festhalten. Alles nette junge Menschen, die etwas zu erzählen hatten. Und so habe ich nicht nur 5 Menschen zu ihren Lieben befördert, sondern sogar ein Skateboard mit Stick von Valencia nach Freiburg. Die Einnahmen deckten komplett die Fahrtkosten. Abgesahnt.

In der Heimat habe ich sehr die gemütliche und vor allem geheizte Wohnung genossen. Ich war bei einer langjährigen Freundin eingeladen und hatte in diesem Jahr nur einen kurzen Abstecher ins Elternhaus gemacht, was sehr zu einem angenehmen Lebensgefühl meinerseits beitrug. Und so befand ich mich am heiligen Abend in einer großen Gesellschaft von Menschen dreier Generationen. Es waren durchweg interessante Lebensgeschichten. Ein Teil von ihnen kam aus einer Gegend noch hinter dem Ural, die gemeinhin als Sibirien bekannt ist und so würde wohl der Wodka in Strömen fließen. Dachte ich. Doch es ging ihnen ähnlich wie den russischen Belugafischern, denen der Kaviar schon bis zum Hals steht. Und so bevorzugten sie den Schnaps des Westens, sprich Whisky. Ich hielt mich dann an Wodka-Cola und hatte Erfolg mit der Dosierung, denn am nächsten Morgen stand ich pünktlich auf der Matte, um gemeinsam mit der Gastgeberin die Enten für das große Festtagsmenü zu bruzzeln.

Dies war eine äußerst gelungene Generalprobe für das Silvestermenü. Ich gewann neue Erkenntnisse bei der Zubereitung von Rotkohl und die zwei Enten und fünf Entenkeulen waren so herrlich knusprig, dass ich es mir nicht nehmen ließ, den Braten vor versammelter Mannschaft von zehn Personen auf die Tafel zu stellen, dem natürlich ein sehr wohlklingendes "Aaaaaaahhhhhhhh" aus aller Munde folgte.

Bei der Bescherung am heiligen Abend wurde auch ich mit einigen Kleinigkeiten bedacht. Und da ich nicht mit leeren Händen dastehen wollte, musste ich umdisponieren und einige der lukuliischen Speisen, die ich aus Spanien mitgebracht hatte, der gütigen Gesellschaft opfern. Leider war darunter auch der ganze Schinken, den ich für Herrn Blogspargel vorgesehen hatte. Gleich nach Weihnachten sollte er auf die Reise ins Blogspargelland gehen. Tut mir leid, Herr Blogspargel, ich konnte nicht anders. Vielleicht tröstet es Sie, dass der Schinken auf große Begeisterung stieß und als vorzügliche Nascherei zehn Menschen ein Stück weit glücklich machte. Ich habe Sie aber nicht vergessen. Es gibt noch Schinken in Spanien. Der wird so schnell nicht alle. :)

Kommenden Sonntag geht es ja dann nach Schnarchitown. Ich freue mich schon. Sind Sie bereit meine Damen? Madame Perdita, vergessen Sie das Eis nicht. Frau Doktor, denken Sie an das lustige Feldbett. Frau Malloy, üben Sie schon mal ein paar sächsische Sätzchen. Ich mag den Dialekt irgendwie. :)

Ansonsten wünsche ich allen meinen treuen Lesern einen herrlichen Rutsch ins neue Jahr, das euch ganz viel Schönes bringen soll, viel Gesundheit, Glück und Wohlergehen, viele tolle Begegnungen, vielleicht sogar mit euch selbst und vor allem viele erfüllte Träume. In diesem Sinne gehabt euch wohl.

Montag, 17. Dezember 2012

Hillary Scott...

ist wirklich eine sehr schöne Frau. Aber ich muss zugeben, dass die beiden Jungs auch einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen.

Mein derzeitiges Lieblingslied.

Samstag, 15. Dezember 2012

Kränklich

Also ich war in den letzten Tagen etwas kränklich.

Und ihr alle so: Oooooooch, armer Paul. :(

Ja genau. Ich hatte Schluckbeschwerden, sehr hohes Fieber, so etwa 38 Grad und fühlte mich matt und kraftlos. Zwei Tage musste ich das Bett hüten, habe nur Tee getrunken, hatte drei Tage keinen Stuhlgang und bin inzwischen völlig abgemagert. Nur noch Haut und Knochen.

Und ihr alle so: Oooooooch, armer Paul. :(

Ja genau. Niemand hat mir ein Hühnersüppchen gekocht. Niemand, der mir den Nacken ganz sanft mit warmen Händen massierte und mir mit lieblichen Worten Trost spendete. Heute geht´s mir wieder besser.

Und ihr alle so: Johei, Paul, so wollen wir dich hören.

Ja genau. Und jetzt setze ich mich in die Sonne und wärme mein zartes Gesicht. Wir haben 21 Grad, es ist nur leicht bewölkt und unter diesen Umständen werde ich fix wieder gesund.

Und ihr alle so: Mennooooooooooooooo, PAAAAAUUUULLL!

Ja genau. :)

Dienstag, 4. Dezember 2012

Die Kinder tanzen auf dem Tisch

Hier noch mal ein kleines Video vom Wohnhaus, aufgenommen am Tag des Champion-League-Spiels Valencia gegen Bayern. Da gab es ja Linsensuppe. :)

Donnerstag, 29. November 2012

GALA Impressionen

Immer, wenn ich Besuch bekomme, bringen die Leute auch einen Haufen deutscher Zeitungen mit. Als wenn ich die vermissen würde. Aber es wird jetzt früh dunkel. Um halb sechs ist es hier quittefinster. Letzten Samstag haben sie mir meinen Generator geklaut. Das ist echt ein herber Verlust, diente er mir doch für alle 220-Volt-Geräte. Die Solaranlage spendet nur Licht. Sie ist nun die einzige, die mir bleibt. Ja, und die Zeitungen. :)

Eine GALA war auch dabei. Sie war interessanter, als ich dachte. Ein Bericht über Daniel Craig, ein sehr sympathisches Interview mit der ebenso sympathischen Anna Maria Mühe. Und ein Beitrag über Demi Moore. Der Demi geht es ganz schlecht. Und ich konnte das sehr gut nachvollziehen. Sie ist am 11. November 50 Jahre alt geworden. Muss der Horror für so eine Frau sein. Dann die Trennung von Ashton Kutcher vor einem Jahr. Genau am Hochzeitstag ging er fremd. Dann ist ihr Ex Bruce Willis wieder Vater geworden. Und die GALA fragte zu Recht: "Wieviel Gefühlschaos kann ein Mernsch aushalten?"

Dazu kommt ja noch der folgende Fakt. Sowohl die Neue von Bruce Willis, als auch die Neue von Ashton Kutcher sind Kopien von Demi Moore in jung.


Demi Moore
Foto: David Shankbone

Kutchers Freundin Mila Kunis
Foto: Gage Skidmore



















Willis Freundin Emma Heming
Quelle: zimbio.com

Also da kann man als Frau schon einen Nervenzusammbruch bekommen. Laut GALA war es immer die grösste Angst von Demi Moore, sich selbst nicht liebenswert zu finden. Nun sind die Kinder aus dem Haus und die Männer auch. Das ist unzweifelhaft ein sehr hartes Schicksal, weshalb ich heute hier und an dieser Stelle einige Worte des Trostes an Demi richten möchte.

Liebe Demi,

ähm

Dear Demi,

ähm, shit, dear Demi, please use the google translate gadget if you read it

Liebe Demi,

du bist mit Sicherheit jemand sehr Liebenswertes und jeder Tag ist es wert, gelebt zu werden! Und ich glaube daran, dass man seines Glückes Schmied ist! Halte durch! Das Leben ist voller Überraschungen. Du warst die erste Frau, die für einen Film eine 10-Millionen-Dollar-Gage bekommen hat. Tolle Leistung. Gut, die Produzenten nennen dich wegen deiner zähen Vertragsverhandlungen Gimmi Moore, aber sieh es als Kompliment. Du bist die Gagen-Pionierin. Ohne dich hätte Julia Roberts nie eine 20-Millionen-Dollar-Gage bekommen. Ich persönlich finde dich einfach umwerfend hübsch. Du fragst wer ich bin? Ich bin Paul. Ich habe 114 Leser in einem Blog. Und ich bin dein Fan. So, nun weisst du es. Tschüss.


Freitag, 23. November 2012

Ich liebe jetzt ein Fotohandy

So ein Samsung Galaxy Note ist ja eine feine Sache. Es macht schöne Fotos und niedliche Videos. So ein Ding könnte ich gebrauchen.Und wie geht das? Rüchtüch!!! Ich liebe mein Samsung Galaxy Note. Hallo mein liebes Samsungchen, ich hab dich ganz doll lieb. Denn was ich liebe, kommt zu mir. Señor Blogspargel, bleiben Sie cool. Sie müssen sich nicht angesprochen fühlen. Niemand muss sich angesprochen fühlen. Ich wollte schon beim letzten Mal nicht rumbetteln. Wirklich nicht. Eigentlich war geplant, dass eine Freundin mir einen gebrauchten Laptop günstig besorgt. Das hat aber irgendwie nicht geklappt. Und deshalb musste ich natürlich das Angebot von Herrn Blogspargel rigoros annehmen.

Jetzt brauche ich ein vernünftiges Fotohandy. Bilder aus dem Netz kann man ja heutzutage nicht mehr ohne weiteres einstellen. Das habe ich früher immer gemacht. Einmal bei Google Images und zack, erledigt der Fall. Geht nicht mehr. Die Wegelagerer lauern nur darauf. Und Bilder sind ja mittlerweile leicht zu finden. Glaube ich. Weiss nicht, wie das geht, ist aber so.

Leider habe ich meinen Freund gestern nach Alicante zum Flughafen gebracht. Und somit auch sein Samsungchen. Jetzt gibt es erst mal keine Viedeos. Oder doch, eins hab ich noch.

Kinder, aufgepasst. Die Rasselbande ist wieder am Start.

Mit dem Text hatte ich einige Schwierigkeiten. Er kam irgendwie nicht so flüssig aus dem Mund. *räusper*
Macht aber nüscht. Die Protagonisten sprechen für sich.

Ich hab noch ein paar Fotos auf dem Laptop gespeichert. Die werde ich dann nach und nach mal bringen.
Da sind ein paar hübsche Werke dabei.



Mittwoch, 21. November 2012

Valencia gegen Bayern (Frauenbericht)

Da es abends doch schon recht kühl werden kann, hatte ich mich warm angezogen. Dicke Winterjacke, Jägerstiefel und Schal. Letzterer war ein Fanschal mit den Logos beider Mannschaften. Schönster Spieler auf dem Platz war

Javi Martinez
ein Spanier, in Diensten von Bayern München.

Ich war den ganzen Tag ein bisschen aufgeregt, was vermutlich der Vorfreude geschuldet war. Als ich dann im Stadion war, war ich ziemlich beeindruckt. Es ist eine sehr schöne Sportstätte, ziemlich hoch gebaute Tribünen, alles Sitzplätze. Leider war es nicht ganz voll. Ich übrigens auch nicht. Ein Bier (0,33) kostete 3,- €. Da kenne ich günstigere Methoden, mich zu betrinken. Aber das war ja auch nicht Sinn der Sache. Nach dem Spiel warteten die Bayernfans am Bayernbus auf Spieler und Offizielle. Einige Mädchen kreischten. Wir gingen allerdings schnurstracks zum Parkhaus, da die Parkuhr ratterte (3,25 € pro Stunde). Wieder zu Hause haben wir noch bei einem Teller Linsensuppe über unsere Eindrücke gefachsimpelt und sind dann schlafen gegangen. Ich war ganz schön müde. War doch ein ziemlich aufregender Tag. :)

Valencia gegen Bayern (Männerbericht)

Es war mein erstes Champeons League Spiel live. Leider nur 35.000 Zuschauer in einem 53.000 Leute fassenden Stadion. Krise in Spanien. Rote Karte für Barragan war absolut berechtigt. Ribery hat schwach gespielt. Tore in der Schlussphase durch Feghouli (77.) und Thomas Müller (82.). Alles in allem ein gerechtes Unentschieden in einem mässigen Spiel. Beide Mannschaften sind eine Runde weiter. Eintrittskartenpreis (35,-) und Parkgebühr (10,-) standen in einem ungünstigen Verhältnis. Fazit: interessantes Erlebnis.

Dienstag, 20. November 2012

Mütter, holt eure Kinder...

Heute gibt es einen kleinen Abendgruss von PAUL-TV. :)


Sonntag, 18. November 2012

Highlight

Also normalerweise lebe ich hier ja in einer ziemlichen Einöde.


Dahinten, wo der Berg ist, da ist das Internet

Weit ab vom aktuellen Weltgeschehen, kriege ich höchstens mal etwas mit, wenn ich zum Berg dahinten fahre, mich in meinen gmx-Account einlogge und mit einem Auge Nachrichten wie "Chaoscroupier bei Raab" oder "Horrorunfall auf der A5" lese. Das ist im Prinzip auch gut so. Ich habe hier meine Kinder und wir haben auch ohne Krieg und Totschlag viel Spass.
Wollt ihr mal meine Kinder sehen? Vamos!


Sarotti, Knut, Chirry, Eddie und Chica

Sulti, Dreipunkt, Mama Jackie, Snoopie, Laika (v.l.n.r.)
Dazu kommt noch Luna


und Bummie. Von dem hab ich grad kein Bild. Diese Rabauken halten mich auf Trapp. Aber was ich eigentlich sagen wollte. Am Dienstag, den 20. November werde ich mal ganz dich am Zeitgeschehen sein. Kurz nach halb neun Uhr abends werde ich dieses Gebäde betreten:



Es ist das Estadio de Mestalla von Valencia. Und dort gibt sich am Dienstag kein anderer als der deutsche Rekordmeister Bayern München im Rahmen der Champeons League-Gruppenphase die Ehre. Und Paul wird dabei sein. LIVE! Ein Freund hat mich eingeladen. Ist das nicht toll?


Freitag, 2. November 2012

Schönheit und Gesundheit für Männer und Frauen

"Wussten Sie, dass der unbändige Hunger auf Süßes mit einem Kupfermangel zusammenhängt, viereckige Fältchen über der Oberlippe etwas mit dem Kalzium-Haushalt zu tun haben und tiefe Falten im Gesicht auf eine zu hohe Umweltbelastung des Körpers durch Blei zurückzuführen sind? Und dass, wenn derlei Mängel oder ein zu viel ausgeglichen sind, sich der Drang nach Süßem verflüchtigt, die Falten an Tiefe verlieren oder sogar verschwinden?"


Das gerade erschienen Buch „Schönheit und Gesundheit für Männer und Frauen“ vermittelt ein ganzheitliches Wissen darüber, wie der Körper über Zeichen im Aussehen vermittelt, was ihm fehlt oder worunter er leidet. Der Leser lernt, wie er mit wirkungsvollen, homöopathischen Mitteln seine Schönheit und seine Gesundheit optimal erhalten und verbessern kann. Sie erhalten das nötige Know-how, um selbst zu erkennen, welche Homöopathien Sie benötigen, um unnötige Einschränkungen in der Schönheit oder frühzeitiges Altern rechtzeitig zu verhindern.

Neben den Themen Haut, Haare und Nägel ist die Verbesserung des Bindegewebes ein wesentliches Thema. Sie erfahren, wie durch eine homöopathische Entgiftung und anschließendem Aufbau des Bindegewebes mit einer Langzeit-Homöopathie die Festigkeit des Bindegewebes deutlich verbessert wird. Dies ist nicht nur ein Plus für die Gesundheit der Venen, sondern es sorgt auch dafür, dass der Körper wieder mit Stolz getragen und gezeigt werden kann.

Und für alle, die sich fragen, warum sie der kleinste Bissen dick macht oder Diäten einfach nicht anschlagen wollen, bietet das Buch eine Vielzahl von erleuchtenden Informationen und Lösungswegen, wie Essen wieder zu einem unbeschwerten Thema mit Spaß ohne Gewichtzunahme werden kann.

Das Buch ist ab sofort hier (Lieferzeit etwa 5 Tage) oder hier (Lieferzeit etwas länger) erhältlich. Sie dürfen gespannt sein.





Samstag, 27. Oktober 2012

Wintereinbruch in Deutschland?

Och, das tut mir aber leid.

Hahahahahaha.

*räusper*

Ja, also, ich wollte nur sagen, 24 º Celsius, sonnig, recht windig.

Erkältet euch nicht. Zieht euch warm an. Bei kalten Füssen sollte man ein Fussbad nehmen mit lauwarmem Wasser und dann stetig die Temperatur erhöhen. Schluckt nicht so viel Tabletten. Ein frisch gepresster Orangensaft ist allemal besser als Aspirin +C.  Ich denke an euch. Hehe.

Okay, weitermachen.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Viel Lebenszeit für Routine

Man liest ja immer wieder davon, dass der Mensch sehr viel Zeit mit Dingen verbringt, die zu den täglichen Alltagshandlungen gezählt werden. Schlafen, Zähne putzen, essen, an Ampeln warten, fernsehen, Schuhe putzen und vieles mehr.

Gerade neulich las ich wieder einmal so einen Artikel und möchte Sie daran teilhaben lassen. Also, aufgepasst. Hier kommen die gängigsten Zeiträuber unseres Lebens.

Das dauert ja Jahre

Schlafen - 24 Jahre und 4 Monate
fernsehen - 5 Jahre und sechs Monate
essen - 5 Jahre
im Auto sitzen - 2 Jahre und sechs Monate
Sport treiben - 1 Jahr und sieben Monate
einkaufen - 1 Jahr und sechs Monate
Wohnung sauber machen - 1 Jahr und vier Monate

Das dauert ja Monate

mit den Kindern spielen - 9 Monate
im Stau stehen - 6 Monate
duschen - 6 Monate
in Kneipen sitzen - 3 Monate

Das dauert ja Wochen

Pause mache während der Arbeit - 8 Wochen
Zähne putzen - 7, 5 Wochen
in Fahrstühlen stehen - 7 Wochen
Vorspiel erleben - 6 Wochen
Auto tanken - 3,5 Wochen
küssen - 2 Wochen
auf´s Essen im Restaurant warten - 2 Wochen

Das dauert ja Tage

an der Ampel warten
   als Fussgänger - 69 Tage
   als Autofahrer - 38 Tage
in Fahrstühlen stehen - 50 Tage
Nagelpflege - 13 Tage
Schuhe putzen 6 Tage

Das dauert ja Stunden

Staubsaugen - 22 Stunden (wir legen dabei 21 km zurück)
den Höhepunkt erleben - 16 Stunden

Ich finde das sehr interessant. Da kommt einiges zusammen. Allein für die Kategorien Jahre und Monate knapp 44 Jahre. Das wirft natürlich die Frage auf, wer all diese Dinge für die Menschen getan hat, die relativ früh das zeitliche segnen? Den Klub 27 zum Beispiel. Wer hat Jim Morrisons Zähne geputzt, während er Gedichte geschrieben hat? Wer hat die Wohnung von Janis Joplin sauber gemacht, während sie sich einen Schuss setzte? Hat Jimmy Hendrix zwischendurch einen Haufen Plektrums verspeist?

Und man hat nur 6 Wochen und 16 Stunden Sex im Leben? Mein Gott, das klingt furchtbar. Ganz furchtbar.

Montag, 22. Oktober 2012

Nebenverdienst

Heute habe ich einem spanischen Radiosender eine Serie im Stil von "Baumann & Clausen" verkauft. Frau Vau, Sie werden sie kennen. Für alle anderen: Zwei Beamte unterhalten sich während der Arbeitszeit über Gott und die Welt und am Ende gehen sie stets einen Kaffee trinken.

In meiner Serie geht es um einen Deutschen, der spanisch lernt und mit den Hürden der spanischen Sprache zu kämpfen hat. Sein spanischer Freund ist aber sehr geduldig und am Ende trinken auch diese beiden Protagonisten ein Käffchen.

Hier ein kleines Beispiel. Das Ganze ins Deutsche zu übersetzen, erzielt nicht immer die gleicheWirkung. Das sollte dabei beachtet werden.

Paul: Hallo Miguel. Hast du eine Minute?


Miguel: Paul! Für dich doch immer. Was gibt es zu tun? Sag's mir! Frag mich! Oeffne dein Herz!

Paul: Was bedeutet das Wort “pimiento”? Das ist doch die Substanz in den Zellen der Lebewesen, die für die Farbe verantwortlich ist, nicht wahr?

Miguel: Nein! "Pimiento" ist eine Gemüsesorte in den Farben grün, rot oder gelb. Das, was du meinst, nennt man "pigmento".

Paul: Wirklich? "Pigmento" heissen nicht die kleinen Menschen, die in Afrika leben?

Miguel: Nein, Jungchen. Da irrst du dich. "Pigmentos" geben deiner Haut die Farbe. Und die sehr kleinen Leute, die in Afrika leben, heissen "pigmeo". Die Frau heisst "pigmea".

Paul: Mein Gott, ich dachte immer "pigmea" ist das Zeichen, das auf Händen und Füssen entsteht, wie bei Jesus zum Beispiel auf Grund der Kreuzigung.

Miguel: Das ist ein "estigma", mein Freund.

Paul: Aber "estigma" nennt man doch den Teil des Körpers eines Heiligen oder ein Objektse in Beziehung zu ihm, das man verehrt. Das Leichentuch von Jesus ist zum Beispiel ein "estigma".

Miguel: (schreit)... "Reliquia". Die "reliquia".

Paul: Scheisse! Weisst du das genau?

Miguel: Ich bin ganz sicher.

Paul: So, wie ich es verstanden hab, ist eine "reliquia" die exakte Kopie eines Kunstwerkes, oder nicht?

Miguel: Meine Güte, das hab ich nicht verdient. Ich bitte dich, die exakte Kopie eines Kunstwerkes nennt man "replica", nicht "reliquia".

Paul: Nein, Miguel, ich glaube da irrst du dich. "Replica" ist der Vorsprung einer Mauer, der ein Gewicht trägt, zum Beispiel beim Kamin.

Miguel: Ich kann nicht mehr. Das ist eine "repisa". R.E.P.I.S.A. Die Minute ist um. War's das?

Paul: Gleich. In dem Spielfilm gestern sagte eine Person: “ ¡Da repisa!” Das heisst schnell, schnell.

Miguel: "¡Date prisa!" Schnell. Ich brauche eine Bombe. Weisst du was eine Bombe ist?

Paul: Na klar, das ist eine explosive Waffe.

Miguel: Stimmt. Aber es ist auch ein doppelter Espresso. Du machst mich wahnsinnig. Ich brauche jetzt Koffein.

Paul: Tut mir leid. Spanisch ist schwieriger als ich dachte. Halte durch! Ich werde mich bessern. Ich lade dich zu einer Bombe und einem "coño" (Scheisse) ein.

Miguel: (schreit)... "Caña". (kleines Gebäckteil)

Paul: Eh, "caña". Tut mir leid. "Caña". Ich lade dich zu einer Bombe und einem "caña" ein.

Miguel: So ist es richtig. Vielen Dank.

Paul: Gern geschehen.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Der Ideale Blogger

Gut, zum warm werden erst mal ein kleines Gedicht.


Gibt es den idealen Blogger,
der immer gut drauf ist, immer ganz locker?
Im wahren Leben sicher nicht,
denn Schatten begleitet stets das Licht.
Von Zeit zu Zeit der Mensch dann stöhnt.
Oder wutentbrannt den Chef verhöhnt.
Natürlich nur hinter seinem Rücken.
Die Angst lässt ihn dann wieder bücken.
Und weinen muss er auch manchmal,
bei Trennung oder ähnlicher Qual.
Das gehört zum Leben einfach dazu.
Und doch, ich starte hier mal den Versuch.
Ich fände es wäre ein echter Schocker.
Gäb' es den idealen Blogger.
Wie soll das geh'n, hör ich Euch fragen?
Ich verteile einfach Eure Gaben.
Für technische Fragen rund um die Blogs
kriegt er das Computerwissen von NoX.
Von Copperhead die Kreativität ich verwende,
keine Panik, Madame, halt durch bis zum Ende.
Er ist noch recht schüchtern, kann das sein?
Drum kriegt er von MiM das Selbstbewusstsein.
Frau Eiskalt gibt ihm Schlagfertigkeit.
Und Mary Malloy noch einen Schuss Frechheit.
Sie hat übrigens noch eine schöne Tugend.
Er kriegt von ihr noch die Frische und Jugend.
Die Erfahrung kriegt er von mkh.
Und den Humor natürlich von Bluhnah
Als nächstes verteile ich Fachwissen.
Das soll beim Bloggen niemand vermissen.
So muss er nicht kenntnislos rumdümpeln
und kann mit allen schön fachsimpeln.
Von Sarah-Maria pflanz ich ihm ein
das Opern-Wissen, denn das ist nicht klein.
Juliane führt ihn ein ins Ballett.
Mit thg spielt er Saxophon im Duett.
Mein Blogger doziert über Wein so gern.
Das hat er von MiH aus der Nähe von Bern.
Ja, ja mein Lieber, stöhnen Sie nur.
Dann kriegt er von Ihnen auch noch eine Uhr.
Dann schlägt es für Sie echt fünf vor zwölf,
weil, dann haben Sie nur noch elf.
Das geballte Wissen sämtlicher Bücher
packe ich nun in trockene Tücher.
Frau Merle, nun haben Sie nichts mehr zu schmökern.
Ich musste Ihr Bücherwissen verhökern.
Von Kölschgirl lernt er das Fotografieren.
Er war schon mit Anna an der Donau spazieren.
Er bastelt Geschenke so schön wie Schmitt’s.
Lernt spanisch wie Frau Vau, kein Witz.
Wie ein Motorrad so funktioniert,
darüber ihn Svenja mal informiert.
Mein Blogger spielt Bowling sehr beflissen.
Und das wird Citara nun vermissen.
Jetzt bin ich mit ihm schon fast am Ziel.
Zum Idealbild fehlt nicht mehr viel.
Jetzt form‘ ich noch den Charakter ein wenig.
Ich denke an Euch, überlege, wen nehm ich?
Auf jeden Fall kriegt er Mitgefühl
von Schuschan. Sie hat davon viel.
Von Hexe die Treue und Ehrlichkeit,
von Tilli die Beständigkeit,
von Blogspargel gibt es Großzügigkeit,
von Anna deren Bescheidenheit.
Du bist doch bescheiden, Anna, sag ja !
Ich konnt Dich nicht fragen. Du bist selten da.
Frau Doktor darf natürlich auch nicht fehlen.
Dass ich sie bewund’re, ist kaum zu verhehlen.
Drum dachte ich grad im Augenblick,
ich geb ihm einfach ihren Nick.
Frau Doris, die eigentlich gar nicht bloggt,
hat grad ihre Freundlichkeit verzockt.
Nun fehlt ihm noch die Lebenskraft.
Ich glaub' Laufend Lauffrau steht gut im Saft.
Ein treuer Freund wäre auch nicht schlecht.
Da käme mir Möchtergern-Held ganz recht.
Ich hoffe nicht, er hat was dagegen,
aber Perdita kann ja auch gut Freundschaften pflegen.
Von lilly kriegt er das Gemeinschaftsgefühl.
Sie beschreibt es manchmal in poetischem Stil.
Von Joe kriegt er Mut und Unternehmungslust.
Aber nun ist glaube ich wirklich Schluss.

Nun schaut ihn Euch an, ist er nicht genial?
Der König der Blogger, ein Ideal.

Doch wenn ich's mir genau überleg,
ist das wohl auch nicht der rechte Weg.
Der ist so komisch, so seltsam steril.
Er macht keine Fehler und sabbelt so viel.
Ich glaube, ich sage: Alles zurück!
Und zerlege ihn wieder Stück für Stück.

Ich gebe Euch Eure Gaben wieder,
denn so, wie Ihr seid, ist es mir viel lieber.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Ta-ta-ta-taaaaaaaaaaa

Hier kommt er also, der Post, geschrieben mit dem neuen Laptop. Wollt Ihr ein ö?


ö

Wollt Ihr ein ß?

ß

Cool, oder? Er ist ganz weiß aus der Siemens-Fujitsu-Familie. 220 Gigabyte Festplatte, AMD Athlon(tm) X2 Dual-Core QL-60-Prozessor mit 1,9 Gigahertz Geschwindigkeit, 3 Gigabyte Arbeitsspeicher, Betriebssystem Windows 7. Hervorragende Daten also. Für mich völlig ausreichend. Ich liebe diesen Laptop. Die Tasten der Tastatur sind ganz groß, optimal für meine Wurstfinger. Sogar ein neuer Akku war dabei. Das ist insofern sehr angenehm, da Strom hier Mangelware ist. Es gibt nur ein paar Solarplatten, die sich tagsüber aufladen und nur am Abend für Strom sorgen. Nur für Licht würde es die ganze Nacht reichen (Energiesparlampen), aber sobald ein Gerät mit mehr als 100 Watt angeschlossen wird, ist nach etwa 3 Stunden Feierabend. Aber dann ist der Akku voll und reicht für zwei weitere Stunden. Mehr als 5 Stunden sollte man eh nicht vor dem PC sitzen.

Also ich bin vollauf zufrieden und bedanke mich überschwänglich bei Herrn Blogspargel. Das kann ich gar nicht oft genug tun. Danke danke danke. Ich lasse mir was einfallen. Was ganz Schönes.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Und noch´n Paket

Hallo Monsieur Blogspargel. Er ist daaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa. *kreisch*
Heute angekommen. Noch nicht ausgepackt. Liegt im Auto, während ich von der Post nach Cullera ins Internetcafe gefahren bin. Jetzt fahre ich zurück und packe ihn aus. Genüsslich. Danke Herr Blogspargel, vielen Dank.

Montag, 15. Oktober 2012

Paket aus der Heimat

Heute habe ich ein Paket aus der Heimat bekommen. Es waren viele leckere Sachen dabei. Die Bilder beweisen es. Habe ich schon ewig nicht mehr gegessen. Da kann ich in den nächsten Tagen schoen schlemmern. Es waren auch sonst noch ganz viel nützliche Dinge drin, die ich nicht alle aufzählen kann, weil es sich irgendwie anhoert, als müsste ein total versiffter Haushalt mit dem Grundsortiment von Budnikowski ausgestattet werden. Na ja, und der darin lebende Mensch braucht eben auch Shampoo, Deo, Zahncreme. Ach, ich hoer
auf. Was sollen Sie von mir denken? Ja, in Ordnung, ich gebe es ja zu. Es war irgendwie ein Care-Paket. Also, ein bisschen. Ich habe im Moment zwar ein tolles Leben, aber es, nein, mangelt an Bares darf ich nicht schreiben. Das ist negativ und ich ziehe den Mangel damit an. Also ich habe alles, was ich brauche. Drei Eimer Tabak aus Luxenburg für 800 Zigaretten pro Eimer in bester Chesterfieldqualität. Einen ganzen Serranoschinken. (der war natürlich nicht im Paket). Das ist der neben der Bambina-Schokolade, hehe. Bringe ich Silvester auch mit, Frau Doktor. Und Blogspargel? Na? Wie wärs? Auch so ein Teil? Zu Weihnachten? Geht klar.
Also mein Leben ist wie gesagt ausgezeichnet. Ich renoviere ein bisschen rum, versorge meine 14 Kinder, die da heissen: Mama Jackie, Snoopie, Sulti, Dreipunkt, Bummi, Laika und Brownie (Hunde), sowie Luna, Chirry, Kleiner  Eddie, Chica, Mohrle, der knurrende Knut und Knoedelprinz (Katzen) und lasse es mir gut gehen. Das positive Denken zeigt langsam Früchte. Gestern fragte mich ein Freund, ob ich mit ihm zum Schnorcheln auf die Insel Mafia im Indischen Ozean komme.
Ich habe in Anbetracht der Tatsache, dass ich mir gerade einen Laptop erbettelt habe, abgelehnt. Das weiss mein Freund natürlich nicht. Also, das mit dem Laptop. Also, pssst. Ihm habe ich als Grund für die Ablehnung gesagt, dass es mich nervoes macht, wenn mir grellbunte Fische direkt ins Gesicht starren. Ausserdem bin ich hier momentan unabkoemmlich. (Mist, ich finde das oe nicht. ü ist alt 129, ä ist alt 132. Aber oe? Und sz? Hach, spanische Tastatatur.)
Aber bald ist eh damit Schluss. Ha! Vielen Dank nochmal in aller Oeffentlichkeit an Monsieur Blogspargel. Der Laptop ist unterwegs. Und dann macht euch auf etwas gefasst. Dann bombardiere ich euch mit Postings, dass euch Hoeren und Sehen vergeht.

Bis dahin...

Hasta luego, señoras y señores. (Ha, dieses Tilden-N musste ich nun nicht per Symbol einfügen. DAS gibt es auf der spanischen Tastatur.)


Montag, 1. Oktober 2012

Ich habe mich für das Glück entschieden

Also es ist ja offensichtlich so: Das Glück liegt nun mal nicht auf der Straße. Obwohl, wenn ich es recht überlege, ein Autofahrer kann durchaus ein großes Glück empfinden über den Zustand der spanischen Straßen. Die spanischen Straßen sind fröhlich machend. Da haben sich die Spanier anscheinend für die Qualität der Straßen, anstatt für die Quantität der Baustellen entschieden. Prima Sache. Ist aber teurer. Nun sind sie pleite. Das ist die Kehrseite der Medaille. Und Kurven können sie auch nicht bauen. Brandgefährlich sind die. Das haben die Deutschen besser drauf. Na ja, so hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Ausgenommen das Glück. Null Nachteile. Einfach top. Wer es hat, ist eben glücklich. Aber es liegt nicht auf der Straße. Es ist ein Bewusstseinszustand. Das habe ich gerade herausgefunden. Und wer das jetzt belächelt, dem rufe ich zu: "Was gibt es denn da zu grinsen? Hättest mir das ja schon längst mal dezent mitteilen können, dass man das Glück nicht zu suchen braucht. Stand doch ganz groß im Header oder was weiß ich wo: PAUL SUCHT DAS GLÜCK. Du Gurke!"

Aber gut, nun ist es eh egal. Suche abgeschlossen. Ich habe mich jetzt für das Glück entschieden. Ist schließlich ein Bewusstseinszustand. Und über den Zustand meines Bewusstseins entscheide ich immer noch selbst. Ich bin jetzt glücklich. Ich liebe es, glücklich zu sein. Das macht einen so warmen Plexus solaris. So fünf Zentimeter über dem Bauchnabel. Tolles Gefühl. Allerdings möchte ich nicht verhehlen, dass ich mir das Glücklichsein im Moment noch größtenteils einrede. So ein Tag ist nun mal ziemlich lang und wenn ich genügend glücklich über den neuen Tag, die duftenden Blumen, den kleinen Käfer und den stattlichen Eukalyptusbaum vor meinem derzeitigen Haus war, liegen immer noch dreiundzwanzigeinhalb Stunden Tag vor mir. Da muss man mental schon ein wenig nachhelfen, um im Dauerzustand Glück zu bleiben.

Mein Lieblingssatz ist derzeit: Harmonie durchströmt mein ganzes Sein. Boah, voll der Hammer dieser Satz. Wenn ich die Augen schließe und mir diesen Satz quasi suggeriere, dehnt sich die Wärme aus dem Sonnenplexiglas ruckizucki im ganzen Körper aus. Und das bei dreißig Grad. Da lässt du doch alle Hüllen fallen. Gut, dass es sich hier grad etwas abgekühlt hat auf angenehme 23 Grad. Sonst wäre ich ja wie im Fieber, wenn so viel Harmonie mein ganzes Sein durchströmt.

Ich liebe es also, glücklich zu sein. Denn so sicher, wie eine Nutellastulle immer auf die Nutellaseite fällt, wenn sie vom Tisch purzelt, so sicher ist auch, dass das, was man liebt zu einem kommt. Das eine wie das andere hat Murphy gesagt. Keine Ahnung, ob es dieselben Murphys waren. Auf jeden Fall: Was ich liebe, kommt zu mir. Und deshalb bin ich auch etwas vorsichtig mit der Aussage: Ich liebe euch alle. Das ist an sich ziemlich korrekt. Noch immer 112 Leser. Tolle Sache. Aber wenn ihr alle zu mir kommt, gibt es eindeutig ein Bettenproblem. Danke also für die Treue. Ich will jetzt auch wieder öfters was schreiben. Die Umstände sind noch etwas schwierig. Kein Laptop und so. Muss immer zum Internetcafe hürzen. Aber das ist ja nun kein Problem mehr. Was ich liebe, kommt zu mir. In diesem Sinne liebe ich meinen Laptop (den ich noch nicht habe). Ich liebe ihn heiß und innig. Hallo mein lieber Laptop, ich liebe dich so. Du bist so herrlich liebenswürdig, du mein lieber, lieber Laptop...

Freitag, 23. März 2012

Buchempfehlung

Mitten in der Zeit und Kraft raubenden Umgestaltung meines Lebens möchte ich doch kurz mal eine kleine Buchempfehlung aussprechen. Ich habe den Autor persönlich kennen gelernt. Sehr sympathischer Typ. Sein Werk mit persönlicher Widmung habe ich in einem Zug durchgelesen.

"Ein Kilo Paradies"
von
Rodger Klingler
und
Patrick Giersch

Dieses Buch eröffnet allen Menschen, die einen relativ geringen Anteil an krimineller Energie haben in anschaulichen Bildern eine Welt, die sie nur vom Hörensagen kennen. Sie werden sich vermutlich nicht danach sehnen. Aber der Voyeurismus in uns allen wird dafür sorgen, dass die Lektüre als spannend und hochinteressant erlebt wird. Versprochen.

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Samstag, 10. März 2012

Sieg

Die Damen-Biathlonstaffel hat heute sehr viel Spaß gemacht. Es war ein tolles Rennen und von hier aus beste Grüße und herzlichen Glückwunsch an Bachi, Neuni, Gössi und Henki.

Ich erinnerte mich naturgemäß an meine eigenen sportlichen Erfolge als Vorstopper der Betriebssportgemeinschaft Motor Schönebeck. Und hier vor allem an meinen Siegtreffer zum 3:2 in der 90. Minute gegen Lok Güsten und ganz besonders an das legendäre Pokalendspiel gegen Traktor Eggersdorf. Gespielt wurde im Stadion von Lok Frohse und nach der regulären Spielzeit inklusive Verlängerung stand es 1:1. Dies hatte meine Mannschaft vor allem meiner Großtat in der 85. Minute zu verdanken, als ich mit einer Grätsche den Gegenspieler am Einschuss ins leere Tor hindern konnte und der Ball entlang der Torlinie kullerte.

Es kam dann zum Elfmeterschießen. Die ersten vier Schützen beider Mannschaften trafen allesamt ins Tor. Dann hielt unser Torwächter Uwe Zöge (Günter Netzer sagt zu Torwart immer Torwächter. Das finde ich cool.)den fünften Elfmeter des Gegners und ich hatte es in der Hand mit einem Treffer den Pokalsieg zu sichern.

Puuuh. Es war knapp. Sehr knapp. Aber es hat gereicht. Leider gab es damals noch kein youtube. Aber wenn, dann hätte es ungefähr so ausgesehen.



Nun wird es darauf ankommen, die Glücksmomente der Vergangenheit in die Gegenwart zu transformieren.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Ein guter Plan

Das waer´s doch. Nur mal kurz nach Vientane, Laos, Suedostasien duesen und einen huebschen Adlerholzbaum finden, der von einem speziellen Pilz befallen ist. Der Baum hat die botanische Besonderheit sogenanntes eingeschlossenes Phloem zu bilden. Dieses ist das primäre Gewebe, welches nach Verwundung und/oder Pathogenbefall ein aromatisches und sesquiterpenreiches Harz (Oleoresin) sezerniert. Das essentielle Öl, welches aus Adlerholz gewonnen wird, ist ein komplexes Gemisch verschiedener Sesquiterpene und deren Derivate. Hochwertiges Adlerholzöl hat sowohl eine holzig-animalische, würzig-bittere als auch eine balsamisch-süße Geruchskomponente und kommt als Grade A Öl in den Handel. Dieses Oel ist das begehrteste Oel in der Parfuemeriebranche ueberhaupt. Der Liter erzielt Ertraege von bis zu 1,5 Millionen Euro. Es soll der betoerendste und erotischste Duft weltweit sein. Man sagt, der Mann einer Frau, die sich mit Adlerholzoel parfuemiert hat, geht mindestens drei Tage nicht fremd. Das mag fuer die ein oder andere ein kostspieliges Unterfangen sein. Im Umkehrschluss gilt natuerlich auch, dass ein Mann, der nach Adlerholzoel duftet, von keiner Frau verschmaeht wird. Axe-Effekt quasi, hehe. Also, das muss ich haben. In Grasse, Suedfrankreich, der Welthauptstadt des Parfuems, werden sie mit ihren Schecks winken, wenn Paul mit einem Liter feinstem Adlerholzoel aufkreuzt. Tolle Sache.

Samstag, 11. Februar 2012

Piep

Es ist ein schoenes Gefuehl, wenn man vermisst wird. Ich geniesse es natuerlich. Trotzdem ist ein Tick Verwunderung darueber da, dass es Menschen sind, die ich kaum kenne. Ich werte es als Kompliment fuer meine Schreibe und sage artig danke. Es geht bald weiter hier. Ich habe einen Plan. Ich arbeite daran. Noch etwas Geduld. Mir fehlt es doch auch, Kaeseschilder fuer Blogger zu entwerfen oder Bilder aus euren Blogs zu veroeffentlichen. :)

Bis in Baelde.

Geschrieben aus Barcelona, bei PLUS zehn Grad.

Dienstag, 24. Januar 2012

Na endlich...

komme ich mal wieder an einen PC mit Internetanschluss. Hallo meine lieben Freunde, ich grüße euch. Ich bin ja im Moment gewissermaßen stumm. Nicht, weil es mir die Sprache verschlagen hat. Obwohl..., na, lassen wir das.

Nein, meine Sprechwerkzeuge sind in Dutten. Die Tastatur meines Laptops hat es dahingerafft. Nur die Tastatur. Witzige Sache. Ich kann ihn noch anstellen, ins Internet gehen und so lange die Sache mit dem Mauszeiger händelbar ist, ist alles okay. Aber sobald ich auch nur eine einzige Taste drücken muss, erledigt der Fall. Nicht eine Taste funktioniert noch. Ich kann noch Mails lesen. Ich kann noch eure Blogs lesen. Bin voll auf dem Laufenden. Danke liebe Passwortspeicherung. Aber ich kann nicht mehr schreiben. Ich bin also stumm und kann nur noch hören. Quasi. Von daher hat es auch wenig Sinn mich zu rufen, Madame Perdita. Ich höre Sie zwar, kann aber nicht antworten. Bis Ende des Monats muss ich (und somit ihr) noch durchhalten. Die nächste Gehaltszahlung soll mir einen neuen, mindestens gebrauchten Mund bescheren.

Denn chatten kann man nicht alleine.
Und den Grund ich darin seh
Chatten kann ich nicht alleine.
Dazu brauch ich erst einen PC.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Das fehlte noch

Jetzt hat mein Laptop den Geist aufgegeben. Nur noch gucken, nicht anfassen. Die Tastatur spielt verrückt. Komplett hinüber. Danke mein lieber Laptop für drei Jahre treue Dienste. Die 200,- Euro waren gut angelegt.

Jetzt muss ich erst mal gehen. Neuen PC besorgen. Kann eine Weile dauern. Budget ist knapp. Haltet durch. :)

Ja, so viel zur Sonnenkarte. Crowley, du bist echt ein kleiner Komiker.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Gehen wir auf den Dom, Ina?

Hier ein kleiner Ausschnitt eines Dialogs auf der Dating-Plattform meines Vertrauens. Es begann ganz amüsant und im weiteren Verlauf ging Paul dann in die Offensive.

Paul: Und hier die entscheidende Frage: Stehst du gerade in schwierigen Fusionsverhandlungen und somit für eine feindliche Übernahme nicht zur Verfügung oder wie siehts aus?

Sie: feindliche übernahme ist immer möglich................ man weiß nie wie es ausgeht wenn man es nicht versucht :-)

Paul: So will ich dich hören! Sehr schön. Also, wo wohnst du? Wie lange war deine längste Beziehung? Machst du die Zahnpastatube zu?

Ähm, ja, ich glaub das war's. Mehr muss ich nicht wissen. Wenn die Antworten befriedigend ausfallen, nehme ich dich.

Sie: lach, so einfach mach ich es dir nicht ..........

ok, erstens die zahnpastatuben machen immer nur männer nicht zu, ich bin keiner! ......schon mal ein pluspunkt ;-)
meine längste beziehung, 15 jahre, auch nicht schlecht.......

zur zeit wohne ich in HH-S. und nu? :-)

Paul: Okay, dafür kriegst du zwei Punkte. Was macht das in Schilling, Brigitte?

HH-S. ist suboptimal. Da muss ich ja über die K.-Straße und die ist immer zur Rushhour verstopft. Hm. Na gut, dann komme ich eben davor oder danach. Oder übernachte gleich bei dir und mach dir Frühstück.

Und? Welche Hürden willst du jetzt auf meinem unaufhaltsamen Weg zu dir verstreuen?

Sie: he, wieso nur 2 punkte????????

hier ist nicht eine strasse verstopft!

........frühstück ist allerdings eine gute idee, da ich auch nicht viel brauche ausser kaffee und eine zigarette :-))

die hürden werde ich dir nicht veraten, dann wären es ja keine mehr! :-)

Paul: Na ja, wenn du sagt: Spring in die Elbe, bevor du zu mir kommst, dann wäre das durchaus eine Hürde.

Sie: sowas würde ich bei den temperaturen nicht machen, sonst vielleicht schon :-) wäre zumindest eine option und ein guter vorschlag :-) wer das überlebt, überlebt auch mich :-)

Paul: Bist du so schwer zu überleben? Du bist doch wohl nicht etwa eine Zicke?

Okay, hier ein kleiner psychologischer Test.

Dü ärgerst dich darüber, dass ich den Müll nicht gleich nachdem du es mir aufgetragen hast weggebracht habe. Wie reagierst du?

a) Du bist beleidigt und sprichst den ganzen Abend nicht mit mir

b) du schreist mich an ich solle es endlich tun und nennst mich Vollhorst.

c) Du bringst den Müll selbst weg und verlierst kein Wort darüber

d) Du sagst: Wir müssen reden

Na?

Sie: erstmal würde ich sagen "vollpfosten".................................
aber die antwort lautet eher "C"

Paul: C? Oha. C bedeutet psychologisch betrachtet, dass du zu Unterwürfigkeit neigst, deine Bedürfnisse nicht kommunizieren kannst und ein mangelndes Selbstwergefühl hast. Woher ich das weiß? Hab ich mir grad ausgedacht. Klingt aber plausibel, das mustt du zugeben.

In Verbindung mit dem Wort "Vollpfosten" würde sich die Deutung allerdings etwas relativieren.

Sie: lach, du weißt ja nicht was ich danch von dir fordere, der müll ist erst der anfang :-)
aber halt mich ruhig für unterwürfig um so besser kommen wir klar :-)

Paul: Verstehe. Du bist so eine Kluge, die mich in dem Glauben lässt, dass alles, was geschieht, meine Entscheidung ist, während du schon längst im Hintergrund alles von langer Hand vorbereitet und geplant hast. So eine bist du. Aber okay, wenn ich das nie erfahre, werden wir auch klar kommen. :)

Sie: wirst du nicht :-)) das bekommen wir hin! wenn einer hinterfragt bin sowieso ich das, natürlich auch ohne dass du es merkst

Paul: Gut, das wäre also geklärt. Sonst noch Fragen?

Sie: da fische zu jedem sternzeichen passen, sich anpassen, gibt es keine fragen

Paul: Verstehe. Sind wir jetzt ein Paar?

Sie: klar! :-) mit dem müll warte ich auch noch ein bisschen......

Paul: Brauchst du nicht. Den bringe ich immer von selbst weg. Aber es wäre gut, wenn du mir immer eine Liste schreibst von Dingen, die ich einkaufen soll. Markenname bitte nicht vergessen. Ich hasse es, mich zwischen Barylla, Miracoli und was es sonst noch gibt, entscheiden zu müssen.

Sie: das musst du leider, denn ich bin immer so spät zu hause dass du dir dann schon überlegt haben musst was du mir kredenzen willst, aus lauter liebe versteht sich............. :-)

Paul: Jetzt, wo wir ein Paar sind ....

Wie heißt du eigentlich? :)

Sie: immer noch ina :-))

So weit so gut. Etwas später stellte sich dann heraus, dass sie beruflich zur Hälfte das tat, wie sie hieß. Es fehlte nur noch eine große Kirch vor ihrem Namen, sprich: Dom.

Eine Domina, boah ey. Aus sprachlichen Gesichtspunkten hätte ich sie fast genommen. Ich fände es halbwegs lustig, sie vier Mal im Jahr zu fragen:

"Gehen wir auf den DOM*, INA?" (* Rummel in Hamburg, 4x jährlich)

Ich nahm dann aber doch Abstand davon. Was nützen mir vier Mal jährlich Karussell fahren mit Ina, wenn ich den Rest des Jahres ausgepeitscht werde? Geht ja gar nicht, aber echt hey.